Anita Panzer

Kantonsratskandidierende 2017, Kantonsrat

Geburtsdatum 13.02.1971
Beruf Kommunikationsberaterin, Gemeindepräsidentin, Wanderleiterin
Wohnort Feldbrunnen

Politik

Gemeindepräsidentin Feldbrunnen-St. Niklaus seit 2013;

Kantonsrätin seit 2013;

Gottlieb und Hans Vogt Stiftung seit 2015;

Verwaltungsrätin der Raiffeisenbank Weissenstein (vorher Solothurn) seit 2011;

Präsidentin Oekumenische Bergkapelle Weissenstein seit 2015;

Vorstand Region Solothurn Tourismus seit 2014;

Mitglied der Amteiparteileitung Solothurn-Lebern seit 2007;

Gemeinderätin Stadt Solothurn 2005-2009, Mitglied des Geschäftsprüfungsausschusses;

Präsidentin des Polizeibeamtenverbands der Stadt Solothurn 2008-2013;

Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn von 2003 bis 2006.

Arbeit

lic. phil I, Journalistik, Kommunikation, Anglistik

Freizeit

Meine Leidenschaft sind die Berge: Hochtouren, Wanderungen, Klettersteige, Schneeschuhtouren. Skifahren, Joggen. Kino, Theater, Kunst. Lesen. Freunde und Familie.

Bildergalerie

Stärkung der Wirtschaft

Aufhebung bürokratischer Hindernisse und unnötiger Steuern und Gebühren

Unser Wohlstand beruht auf dem mutigen Unternehmertum in einer freien Marktwirtschaft: Es braucht den Wettbewerb. Damit wird Innovation möglich und gefördert. Eine florierende Marktwirtschaft braucht gute Rahmenbedingungen. Diese sollen möglichst offen sein, wir bekämpfen staatliche Regulierungswut. In der Schweiz haben wir in allen Bereichen eine Regulierungsdichte, die unüberschaubar geworden ist, die Eigenverantwortung beschneidet oder gar unterbindet und Wachstum einschränkt. Das darf nicht sein.

Wir müssen unsere Wirtschaft stärken, indem wir bürokratische Hindernisse aufheben und Steuern und Gebühren senken. Die Wirtschaft muss atmen können, damit Unternehmen überlebensfähig sein und bleiben können.


Sicherheitspolitik

Öffentliche Sicherheit gewährleisten, möglichst ohne die schützenswerten privaten Interessen zu beschneiden

Der Mensch muss sich sicher fühlen, um sich optimal entwickeln zu können. Die Schweiz ist ein sicheres Land. Grundsätzlich brauchen wir keine neuen Gesetze, um diese Sicherheit objektiv und subjektiv sicherzustellen. Die Gesetze müssen angewendet und konsequent durchgesetzt werden, das gibt uns allen (Rechts)Sicherheit.


Komplexität reduzieren

Verständliche Kommunikation politischer Themen und Anliegen

Gerade die Welt unserer Gesetze und Verordnungen ist unüberschaubar geworden. Wir sollten den Mut haben, einfacher zu werden, verständlich zu reden und ab und zu einfach umsetzbare Lösungen anzustreben. Pragmatisch eben: mit gesundem Menschenverstand und einem Blick für das Machbare. Dazu braucht es Flexibilität im Denken und Handeln. Ein Pragmatiker lässt sich von den tatsächlichen Gegebenheiten leiten, pocht nicht auf Grundsätze und unverrückbare Prinzipien, ist nicht ideologisch oder dogmatisch. Ich werde als kommunikativ, pragmatisch und lösungsorientiert eingeschätzt. Diese Eigenschaften braucht es vermehrt in unserer Politik, sei es auf kommunaler, kantonaler oder eidgenössischer Stufe.


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Echter Dialog für tragfähige Lösungen

Die ganz grosse Frage ist doch: Welche Menschen wollen wir in Bern? Welche Politiker brauchen wir im Parlament? Ich sage: Wir brauchen mehr Frauen, wir brauchen KommunalpolitikerInnen, und wir brauchen mehr echten Dialog.

 

Nichts gegen Männer. Überhaupt nicht. Aber die Frauen sind im National- und im Ständerat nach wie vor untervertreten. Der Nationalrat setzt sich aus fast 70% Männern und gut 30% Frauen zusammen, im Ständerat sind nur ein Fünftel Frauen... Frauen politisieren bedacht, sie hören zu, wägen die Argumente ab und folgen in Entscheidungen eher ihrem Gewissen und dem gesunden Menschenverstand. Mehr Frauen im Parlament und daher in politischen Entscheidungsprozessen ist eine Frage von Qualität und Gleichheit. Frauen tragen im Team zu diversifizierteren und damit besseren Entscheidungen bei. Darum: Frauen nach Bern! – und: Frauen an die Urne! – und: Frauen wählen (auch) Frauen!

 

Wir brauchen Gemeindevertreter in Bern. Denn diese müssen in ihrem Dorf auslöffeln, was sie in Bern anrichten. Daher überlegen sie gut, was sie entscheiden, denn Gemeindepolitiker sind Basispolitiker – sie sind nahe am Volk, sie wissen, wo der Schuh drückt, sie sind unmittelbar mit den Abstimmungsresultaten konfrontiert, sie sind die Handwerker der Politik. Sie sind die Pragmatiker. Und diese brauchen wir in Bern!

 

Wir brauchen UnternehmerInnen. Wer unternehmerisch denkt, der schafft keine Gesetze, die den Handlungsspielraum einschränken und die Eigenverantwortung schwächen. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die unsere Wirtschaft stärken und Unternehmertum fördern. Wir sind drauf und dran, das Erfolgsmodell Schweiz selber abzuschaffen, mit immer mehr Vorschriften, Regulatorien, Kontrollen, Verboten. Das gilt es zu verhindern. Wir müssen uns wieder darauf besinnen, was unsere Schweiz so erfolgreich gemacht hat: grosszügige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, Eigenverantwortung, Freiheit, Gemeinsinn, Fortschritt. Das liberale Rezept!

 

Und wir brauchen echten Dialog. Die Schweiz hat das am stärksten polarisierte Parteiensystem Europas. Die Auswirkungen dieser Polarisierung in der Politik werden immer spürbarer. Ein Parlament, das sich im parteipolitischen Taktieren verliert, kommt zu keinen tragfähigen Lösungen. Darum brauchen wir Politiker, die sich – auch über Parteigrenzen hinaus – dem echten Dialog stellen, Brücken schlagen, den Konsens zwischen den Strömungen suchen und echte Lösungen finden für die Probleme in unserem Land. Lösungen, hinter denen auch unsere Bevölkerung stehen kann. Aus diesem Grund habe ich im Kantonsrat die parlamentarische Gruppe Dialog gegründet. Diese Idee will ich auch nach Bern tragen.

 

Ich freue mich über Ihre Stimme(n): als Frau, als Gemeindepräsidentin und als Politikerin, die im echten Dialog tragfähige Lösungen findet. Herzlichen Dank!

 

Anita Panzer, FDP.Die Liberalen, Liste 6


Politisches Wirrwarr wegen Wahlkampf

Herr Enggist hat nicht ganz unrecht mit seinem Leserbrief vom Dienstag.

Wir brauchen weniger Klamaukpolitik, dafür mehr echten Dialog.

Die Schweiz hat das am stärksten polarisierte Parteiensystem Europas.

Die Auswirkungen dieser Polarisierung in der Politik werden immer spürbarer.

Ein Parlament, das sich im parteipolitischen Taktieren verliert, kommt zu keinen

tragfähigen Lösungen. Darum brauchen wir Politiker, die sich – auch über

Parteigrenzen hinaus – dem echten Dialog stellen, Brücken schlagen,

den Konsens zwischen den Strömungen suchen und echte Lösungen finden

für die Probleme in unserem Land. Lösungen, hinter denen auch unsere Bevölkerung

stehen kann. Aus diesem Grund habe ich im Kantonsrat die parlamentarische Gruppe

Dialog gegründet. In der Hoffnung, dass sich viele Kantonsrätinnen und Kantonsräte

aus allen Parteien beteiligen. Dieses Ansinnen täte auch in Bern gut!

 

Anita Panzer, Feldbrunnen


Keine Kinos mehr in Solothurn?!

Heinz und Maya von Gunten führen die Solothurner Kinos Palace und Capitol als reinen Familienbetrieb. Mit viel Freude und Engagement arbeiten ihre drei erwachsenen Kinder bereits heute mit. Sie möchten die zwei Kinos später übernehmen und weiterführen. Über 40 Jahre lang hat das Ehepaar hart verdientes Geld in die Liegenschaften, die Technik (inkl. teure Digitalisierung) und in die übrige Infrastruktur investiert. So kommen bald einmal zwei Millionen Franken an Vermögen zusammen, die im Betrieb gebunden sind. Sollte die Erbschaftssteuerinitiative angenommen werden, müssten die Nachkommen von Gunten dem Fiskus so viel Geld abliefern, dass sie die Kinos aufgeben und verkaufen müssten. Die Filmstadt Solothurn wäre bald ohne Kinos. 20 Prozent Erbschaftssteuer, unbezahlbar, denn das verdiente Geld wurde jeweils ins Familienunternehmen reinvestiert. Dass bei Weiterbetrieb eines Unternehmens über zehn Jahre die Steuer wegfalle, ist absurd. Wer kann das heute schon garantieren?

 

Die Erbschaftssteuer-Initiative ist Substanzplünderung. Sie schwächt Firmen, indem sie notwendige Investitionen und Wachstum verunmöglicht, weil die Steuer die dafür notwendige Substanz wegfrisst. Im schlimmsten Fall aber sind die flüssigen Mittel für die Steuer gar nicht vorhanden und die Firma muss verkauft oder geschlossen werden. Wie im Fall der Solothurner Kinos Palace und Capitol.

 

Daher: nein zur Erbschaftssteuer-Initiative, denn sie gefährdet zahlreiche Schweizer Familienunternehmen!

 

Anita Panzer, Kantonsrätin